Jeyaratnam Caniceus

Mitglied der ÖDP
Ratsherr der Stadt Kempen

 

Caniceus nahm an der Konferenz des Europäischen Netzwerks der Kulturzentren Sankt Martin in Beveren teil.
von Jeyaratnam Caniceus - Pressemitteiling
27.05.22     Klicks:219     A+ | a-
Nach Corona-bedingter zweijähriger Pause sind alle Mitgliederverbände des Europäischen Netzwerks der Kulturzentren Sankt Martin wieder aktiv. Vom 12-14. Mai kamen alle europäischen St. Martin Kulturverbände in diesem Jahr in Beveren, Belgien zusammen. Caniceus hat in der Vergangenheit bereits als Initiator des Immateriellen Kulturerbes in Utrecht und in Szombathely, Ungarn am Jahrestreffen teilgenommen. Das Treffen wird durch das Europäische Kulturzentrum St. Martin von Tours, Tours in Frankreich, mit unterstützt.  Das Europäische Netzwerk der Kulturzentren Sankt Martin wird von der Europäischen Kommission gefördert. Martinsbräuche werden europaweit auf sehr vielfältige Weise gefeiert. In Belgien übernahm Italien (Silvio Spiri) den Vorsitz.

Der Europarat hat im Jahre 2005 die von Szombathely nach Tours führende Straße zur Europäischen Kulturstraße erklärt, mit dem Ziel, das Leben von Sankt Martin, dem bekanntesten Heiligen von Europa und die bedeutendsten Gedenkstätten seines Kultes zu präsentieren. Sankt Martin ist in Szombathely, dem ehemaligen Savaria geboren. Er zeichnete sich unter den Soldaten des Römischen Reiches nicht nur durch seine Tapferkeit, sondern auch durch seine Güte, sowie durch sein Mitleid mit kranken und armen Menschen aus. Beim Stadttor von Amiens gab er einem zitternden Bettler die Hälfte seines Mantels. In seinem Traum sagte ihm Jesus, dass er der Bettler gewesen sei, dem er geholfen habe. Unter dem Einfluss der Erscheinung ließ er sich taufen, hörte mit der militärischen Laufbahn auf und begann die Menschen zum christlichen Glauben zu bekehren.

Es ist für mich eine große Ehre hier teilnehmen zu dürfen. Als überzeugter Europäer und Katholik betrachte ich die Martinstradtion nicht nur als religiöses sondern als ein gesamteuropäisches Kulturgut. Er hatte einen römischen Vater und eine ungarische Mutter und wirkte europaweit. Durch seine Taten ist er bereits im 4. Jahrhundert ein Botschafter für Frieden gewesen. Ich möchte aus Belgien vor allem Impulse holen. Niederrhein und Rheinland sind die Sankt Martin Hochburgen in Europa. Unser mittelfristiges Ziel ist es den Niederrhein als St. Martins Hochburg mit vorhandenen  Europäischen St. Martinswegen zu vernetzen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Stadt Kempen mit Szombathely, der Geburtsstadt St. Martins eine Städtepartnerschaft eingehen würde. Ich bin von mehreren Vertreter aus den Niederlanden, Ungarn und Italien bzgl. Städtepartnerschaften gefragt worden.  Leider ist Stadt Kempen was neue Städtepartnerschaft angeht sehr zurück haltendend. Ich würde gerne meine Verbindungen dafür einsetzen. Auch in Kempen könnte man sich eine Konferenz des Europäischen Netzwerks der  Kulturzentren Sankt Martin und der Rheinischen Martinsvereine 2024 oder 2025 vorstellen. Auch eine begehbare Ausstellung mit 7 Stationen für Kinder über Sankt Martin aus der Diözese Stuttgart Rottenburg, an die Ravensburger Spielehersteller in Auftrag gegeben, wird noch im diesem Jahr in Kempen gezeigt. Außerdem haben Mitglieder des Utrechter St. Martinkomitees und der Martinusgemeinschaft e.V Diözese Stuttgart Rottenburg angekündigt dieses Jahr den Kempener Martinszug zu besuchen, so Caniceus.  Caniceus hat mit Bongartz aus Brüggen zusammen im Oktober 2018 die Rheinische Martinstradition erfolgreich als Immaterielles Kulturerbe in NRW hervorgehoben. Caniceus und Bongartz arbeiten auf weitere überregionale St. Martin Projekte zu.


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